Bayreuth bekommt Brown nicht in den Griff

Adonis Thomas & Co. musste sich in Griechenland geschlagen geben. Foto: Andi Bär.

Patras / Griechenland. medi bayreuth hat einen Auswärtssieg in Patras verpasst. In Griechenland starteten die Schützlinge von Raoul Korner schlecht in beide Hälften und konnten Promitheas im letzten Viertel nicht stoppen. Somit setzten sich die Gastgeber mit 95:83 durch.

Offensive gibt den Ton an

Für den verletzten Hassan Martin stand diesmal Andi Seiferth in der Starting Five. Neuzugang Eric Mika war noch nicht dabei. Die Bayreuther fanden nicht gut rein und kamen mit dem Pressing der Gastgeber zu Beginn nicht zurecht. Patras zeigte sich offensiv gut aufgelegt und führte nach etwa acht Minuten mit bereits zwölf Zählern (25:13). Aber medi kämpfte sich zurück und kam wieder ran, nach einem Jumper von Adonis Thomas stand es nach zehn Minuten 23:28 aus Sicht der Gäste.

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Nach einem ausgeglichenen Start im zweiten Abschnitt machten sich die Oberfranken auf, den Rückstand wettzumachen. De'Mon Brooks stellte per Layup den 41:41 Ausgleich her und brachte sein Team anschließend mit einen Freiwurf sogar in Front. Dass es nicht mit einer Bayreuther Führung in die Kabine ging, lag an Kaselakis, der mit seinem Dreier kurz vor der Halbzeit das 44:42 für die Gastgeber herstellte.

Bayreuth kann Brown nicht stoppen

Auch im zweiten Durchgang startete Bayreuth schlecht, musste gleich mal einen 0:7-Lauf gegen sich hinnehmen. In Sachen Punkten ging zunächst nichts, ehe Seiferth die ersten Zähler seines Teams nach der Pause markierte. Auch wenn medi offensiv nun besser im Spiel war, hatten sie defensiv große Probleme gegen variable Griechen, die Mitte des Viertels mit 62:54 in Führung lagen. Bei den Gastgebern fiel in diesem Abschnitt sehr viel, somit führte Promitheas vor den letzten zehn Minuten mit 71:63.

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Im letzten Viertel kamen die Bayreuther nicht wirklich ran, offensiv taten sich die Gäste schwer und defensiv bekamen sie die Griechen nicht in den Griff.
Vor allem mit Brown, der insgesamt 31 Punkte erzielte, kamen die Oberfranken überhaupt nicht zurecht. Somit stand am Ende ein verdienter 95:83-Sieg für die Griechen auf der Anzeigetafel. Kurios: Wenige Augenblicke vor dem Ende wurde Kassius Robertson auf dem Weg zum Korb gefoult und schmiss anschließend den Ball auf Gegenspieler Tsairelis. In der Folge kam es zur Rudelbildung.

Die Schiedsrichter schauten sich die TV-Bilder zu dieser Szene sehr lange an, Robertson wurde anschließend für die letzten 0,5 Sekunden disqualifiziert. Außerdem bekamen die Bayreuther fünf Freiwürfe, die Bastian Doreth alle versenkte.

ms