Direkte Duelle um die Pre-Payoffs

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Bayreuth. Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und die Partien gewinnen noch einmal mehr an Bedeutung. Ganz besonders gilt dies für die Spiele der Bayreuth Tigers am Wochenende, wenn es zunächst am Freitag (19:30 Uhr) zu den Dresdner Eislöwen geht. Am Sonntag kommt zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr der Deggendorfer SC in den Tigerkäfig.

Nach 44 Spielen liegen die Eislöwen nach Punkten gleichauf mit den Tigers, mussten zuletzt aber zwei Niederlagen in Bad Tölz und in Bietigheim hinnehmen. Nach schwachem Saisonstart und Trainerwechsel hat sich das Team stabilisiert, findet sich aber nun im direkten Kampf um den wichtigen 10. Platz der DEL2 wieder. Durchaus hochkarätig besetzt sind die Ergebnisse nicht stabil, Siege und Niederlagen wechseln sich regelmäßig ab. Topscorer des Teams von der Elbe ist Jordan Knackstedt (18 Tore/41 Assists) gefolgt von den Kanadiern Harrison Reed (14/34), Nick Huard (22/23) und Verteidiger Jordan Heywood (6/28). Im Tor steht mit Marco Eisenhut ein auch in Bayreuth bekannter Goalie, der die klare Nummer 1 in Dresden ist. Gegen die Eislöwen feierten die Tigers im Oktober mit 4:1 den ersten Saisonsieg, gewannen dann Ende November knapp mit 4:3 n.V. in Dresden. Das letzte Duell in Bayreuth entschieden die Sachsen mit 5:3 für sich.

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Mehrere Rechnungen haben die Tigers mit Sonntagsgegner Deggendorf offen: Bisher verloren man alle drei Partien gegen den Aufsteiger, dazu blieb man in den letzten beiden Duellen sogar ohne eigenes Tor (5:7, 0:7 und 0:2). Am Sonntag soll daher unbedingt der erste Sieg gegen die Niederbayern her, allerdings hat der DSC zuletzt mehrfach gezeigt, dass man jedem Team gefährlich werden kann. Dem Team fehlt aber die Konstanz, um sich wirklich aus dem Keller zu arbeiten: Auf zwei »zu Null»-Siege gegen Weißwasser und Bietigheim folgten zuletzt drei Niederlagen. Teils klare Niederlagen sorgen für die meisten Gegentore der LigaTopscorer ist Kyle Gibbons (17/30) gefolgt von René Röthke (13/23) und Curtis Leinweber (13/20).

Die Personalsituation im Lager der Tigers hat sich derweil ein wenig entspannt, einige Akteure sind ins Training zurückgekehrt und können wohl am Wochenende spielen. »Wir sind guter Dinge, dass wir die Spiele gegen Dresden und Deggendorf mit drei Reihen angehen können», blickt Trainer Petri Kujala optimistisch auf die kommenden Aufgaben. »Wir wollen weiter gut punkten und so aus eigener Kraft den direkten Klassenerhalt schaffen!»

red