Faschingsprinzenpaar regiert "etwas anders" als gewohnt

Prinzessin Sarah I. und Prinz Kai I. sind nur im Fasching, aber nicht im »richtigen Leben« ein Paar, Foto: Thorsten Ochs

Bayreuth. »Wir haben sehr, sehr positive Erfahrungen gemacht und haben überall Freundschaft erfahren dürfen». Absolut positive Eindrücke hat das Bayreuther Faschingsprinzenpaar Sarah I. und Kai I. in den ersten Wochen seiner närrischen Regentschaft gesammelt.

Der 27-jährige Kai Fischer, von Beruf Beleuchtungstechniker, und seine 23-jährige Prinzessin Sarah Müller, die zur Zeit auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachmacht, gestalten ihre närrische Regentschaft »etwas anders, als man es bisher gewohnt war». Das fängt schon damit an, dass sie ihre Autogrammkarte auf der Rückseite mit den Faschingsterminen aller drei Bayreuther Faschingsgesellschaften versehen haben.

»Im Fasching sollten alle an einem Strang ziehen. Die heutige Generation in der Führung der Gesellschaften denkt anders, die Gegensätze und Rivalitäten sind überwunden, erklärt Prinz Kai, der selbst Vizepräsident bei der Gesellschaft der »Hexen» amtiert. Prinzessin Sarah tanzt schon lange bei den Hexen in der Garde. »Kai hat mich gefragt, ob ich seine Prinzessin sein will, da habe ich zugesagt», erzählt Regentin Sarah.

Insgesamt 50 offizielle Termine hat das Prinzenpaar in der Session. »Einiges ist schon rum, aber am 16. Februar haben wir den Galaabend unserer Hexen und am 1. März natürlich den Hexenball. Dazwischen sind wir am 23. Februar nach Stuttgart zur Prunksitzung der Gesellschaft Zigeunerinsel eingeladen», erzählt Prinz Kai.

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Und dann kommen natürlich die »Tollen Tage» am Markt und im Rotmaincenter vom 2. bis 5. März mit dem Höhepunkt Faschingszug am 3. März. »Für den Faschingszug planen wir ein absolutes Highlight. Darüber wird man in Bayreuth hoffentlich noch lange sprechen», kündigt das Prinzenpaar an, will aber noch nicht zu viel verraten. Besonders freuen sich die beiden auch auf ihre Auftritte in Kindergärten und in den Seniorenheimen. »Wir bringen den Fasching zu denen, die nicht selbst kommen können». Beide haben ohnehin eine sehr soziale Ader: Prinz Kai über sein Engagement beim BRK und Prinzessin Sarah mit ihrem Wunsch, nach dem Abitur ein Duales Pflegestudium zu absolvieren und anschließend im Hospiz zu arbeiten. »Ich war dort schon eine zeitlang tätig. Das ist der dankbarste Job, den man haben kann», so die bemerkenswerten Worte der Faschingsprinzessin.

rs