Im März feiert das Theaterstück „Am Rand (ein Protokoll)” Premiere. Regie führt Frederick Redavid. Das Stück ist eine gesellschaftliche oder sogar politische Satire mit Witz und Humor in Form eines Protokolls. Punkt für Punkt wird nacherzählt, wie die kleine Ortschaft Randhausen zum politischen Brennpunkt der Welt wird. Uraufgeführt wurde es 2018 am Staatstheater Nürnberg. Der Autor Philipp Löhle, geboren 1978 in Ravensburg, ist einer der international meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker seiner Generation. In der Studiobühne Bayreuth inszeniert der junge Südtiroler Regisseur Frederick Redavid zum ersten Mal. Theaterinteressierte sind herzlich dazu eingeladen, in die aktuelle Probenarbeit hineinzuschnuppern: Am Mittwoch, den 5. März um 19.00 Uhr in der Studiobühne Bayreuth bei freiem Eintritt.
Am Rand (Ein Protokoll)
von Philipp Löhle
Premiere: 15. März 2025 um 20.00 Uhr | Studio
Weitere Termine:
21., 22., 26. März
2., 8., 10., 15., 26. April 2., 3. Mai um 20.00 Uhr
30. März 13., 27. April um 17.00 Uhr
Regie/Kostüme: Frederick Redavid
Bühne: Stefan Schneller
Licht: Simon Opitz
Maske: Judith Anthony
Es spielen: Heike Hartmann, Oliver Hepp, Ricco König, Alexandra Leschinsky, Claudia Stühle
„Die Wahrscheinlichkeit nimmt jeden Tag zu, dass etwas passiert, wenn bisher nichts
passiert ist.”
Polizeiposten-Wiedereröffnung in einem kleinen, ländlichen Dorf, nahe der deutschtschechischen Grenze: Frederick Kaufmann, der neue Polizeibeamte, stellt bald fest:
Niemand schließt sein Fahrrad ab, Pakete, die die Post zustellt, werden einfach vor die Tür gelegt und Autos, sowie Haustüren werden nicht abgesperrt. „Ein solcher Zustand ist aus Sicherheitsgründen nicht hinnehmbar!“, schimpft die Polizei.
Ab sofort werden die Bewohner auch auf Gefahren hingewiesen, die jenseits der Grenze lauern. Zäune werden gezogen, ein Schlagbaum wird gesetzt, eine Bürgerwehr gebildet. Die Idylle in Randhausen kommt durch den kontrolllustigen Polizisten ins Wanken, während tief im Randhausener Forst, wo Wildschweine hausen und Rehkitze geboren werden, der Boden aufreißt und zwischen Flammen und Asche ein Troll aus dem Inneren der Erde steigt.
Philipp Löhle verfasste das Stück im Jahre 2018 für das Staatstheater Nürnberg. Eine
gesellschaftliche oder sogar politische Satire mit Witz und Humor in Form eines Protokolls. Punkt für Punkt wird nacherzählt, wie die kleine Ortschaft Randhausen zum politischen Brennpunkt der Welt wird.
Spieldauer ca. 90 Minuten. Keine Pause