Veröffentlicht am 25.02.2025 13:23

90 Einsatzkräfte bekämpfen Dachstuhlfeuer in Mistelgau

Foto: Kreisbandinspektion Bayreuth-KBM Matthias Alberh
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Am gestrigen Montagnachmittag, 24. Februar, brach in einem Ortsteil von Mistelgau ein Dachstuhlbrand aus. Um 15:10 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach eines Einfamilienhauses. Dichter Rauch erschwerte die Lage.

Neun Trupps mit Atemschutzgeräten bekämpften das Feuer im Innen- und Außenangriff. Zwei Drehleitern, darunter eine der Feuerwehr Bayreuth, wurden eingesetzt. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Stallung verhindert werden.

Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte aus Donndorf, Eckersdorf, Frankenhaag, Glashütten, Mistelbach, Mistelgau und Plankenfels sowie spezialisierte Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Bayreuth vor Ort. Um 15:45 Uhr wurde wegen der starken Rauchentwicklung eine MoWaS-Warnung herausgegeben. Gegen 16:53 Uhr erfolgte die Entwarnung.

Ab 18 Uhr begann die Feuerwehr mit dem Rückbau einzelner Einsatzabschnitte. Erste Kräfte konnten abrücken, nachdem die akute Brandbekämpfung abgeschlossen war. Die Nachlöscharbeiten und Brandwache dauerten bis zum Morgen des 25. Februar. Um 18 Uhr übergab Kreisbrandinspektor Sven Kaniewski die Einsatzleitung an den Kommandanten von Frankenhaag. Die Feuerwehren aus Frankenhaag, Glashütten und Mistelgau übernahmen die Nachtwache. Ein spezieller Aufenthaltscontainer wurde bereitgestellt. Die Nacht verlief ruhig, regelmäßige Kontrollen mit einer Wärmebildkamera zeigten keine Gefahren.

Auch das THW Bayreuth und ein Baufachberater des THW Kulmbach waren vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter, einem Rettungswagen und einem Krankentransportwagen im Einsatz. Ein Stromversorger wurde angefordert.

Der Einsatz endete offiziell am 25. Februar gegen 09:00 Uhr nach insgesamt 18 Stunden. Nach Angaben der Feuerwehr gab es keine Verletzten. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.


Von Jessica Mohr
jm
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