Gesundheit: Neue, innovative Geräteausstattung der Röntgenabteilung im Dürerhof

Der neue, von der Firma Siemens entwickelte, volldigitale Röntgen-Aufnahmeplatz in der Radiologie-Praxis im Dürerhof.

Die klassische Röntgenaufnahme ist in Zeiten von immer aufwändigeren Schnittbildtechniken in der Radiologie eher ins Hintertreffen geraten. Trotzdem hat sie weiterhin ihre medizinische Berechtigung, gerade wenn es beispielsweise um die orientierende Abklärung orthopädischer oder internistischer Fragestellungen geht.

Im Rahmen des weltgrößten Radiologie Kongresses in Chicago (RSNA) hat die Fa. Siemens einen neuentwickelten, volldigitalen Aufnahmeplatz vorgestellt.
Die zahlreichen Bilder davon stammen aus der Radiologie-Praxis im Dürerhof, wo im Oktober weltweit die erste Anlage in Betrieb genommen wurde.

Welche Vorteile hat das Gerät?
Ein großer Vorteil des volldigitalen Röntgengeräts ist, dass das Auslesen der Speicher-folien in einem zusätzlichen Arbeitsschritt wegfällt.
Dadurch kann man innerhalb von Sekunden die aufgenommenen Bilder sehen und eine optimale Qualität sicherstellen. Auch der hohe Vernetzungs- und Automatisierungsgrad moderner Anlagen trägt dazu bei, dass sich die Assistentin auf den Patienten fokussieren kann.
Bild- und dosisrelevante Einstellungen werden automatisch geladen und durch die Anlage voreingestellt.

eduziert sich die Strahlendosis durch die neue Anlage?
Ein weiterer Vorteil der Detektorradiologie besteht darin, dass der Informationsgehalt eines Röntgenbilds bei hoher Bildqualität und unter Reduktion der Strahlendosis erheblich verbessert wird. Automatisch kann der für die verschiedenen Körperregionen optimale Bildkontrast ausgewählt werden, um eine gute Beurteilbarkeit der Bilder sicherzustellen.

Was wird in der Praxis neben dem Einsatz neuster Gerätetechnologie noch getan, um die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten?
Unabdingbar sowie eine Grundvoraussetzung im Rahmen des Strahlenschutzes ist die Prüfung der medizinischen Notwendigkeit (Indikation) einer Röntgenuntersuchung. Diese wird von einem fachkundigen Arzt vorgenommen. Zur Auswertung und Überprüfung der Dosiswerte über die Zeit steht uns ein Dosismanagementsystem zur Verfügung, welches uns die Dosis für jede Untersuchung im Vergleich zu den diagnostischen Referenzwerten des Gesetzgebers darstellt. Dies führt zu einer fortlaufenden Optimierung der Untersuchungseinstellungen.

Neben der optimalen Beurteilbarkeit der Aufnahmen ist es uns wichtig, diese Werte nicht nur einzuhalten, sondern auch deutlich zu unterschreiten. Im Dürerhof ist bereits ein Medizinphysikexperte (MPE) im Team mit dem Ziel, die Strahlendosis weiter zu reduzieren. Dieser ist für strahlenintensive Untersuchungen wie der Computertomographie (CT) nach dem neuen Strahlenschutzgesetz für alle Betreiber verpflichtend.

So fühlen wir uns für die nächsten Jahre bestens aufgestellt und freuen uns, Sie weiterhin durch persönliche Betreuung, menschliche Fürsorge und modernste Technik professionell und individuell untersuchen zu dürfen.
Für das bevorstehende Jahr 2019 wünschen wir unseren Patientinnen und Patienten sowie unseren überweisenden Praxen viel Glück, alles Gute und vor allem Gesundheit!

Ihr Praxisteam im Dürerhof